| Mein
erstes Rennen - 1000km
Hockenheim am 22. April 2000
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| Zusammen
mit meinem Freund Frank Kolten (Fränzchen) startete ich das erste
Rennen "Die 1000km von Hockenheim".
Wir wussten beide nicht, was
uns erwartet, also bauten wir eine alte Honda CBR600 um und gingen
an den Start.
Es machte riesigen Spaß und von insgesamt 41 Startern errangen
wir den 17. Platz.
Vom Rennfieber gepackt, ging
ich erneut (dieses mal alleine) im Seriensportpokal an den Start.
Am 30. April 2000 auf dem Nürburgring erreichte ich von 35
Startern den 7. Platz - was für ein Erfolg!
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| Kurz
entschlossen startete ich dann nur eine Woche später zum zweiten
Lauf in Oschersleben. Das ganze leider ohne Helfer. Trotz neu
gekaufter Reifen, schmiss ich mein Moped bereits in der
Dauerprüfung bei glühender Hitze in den Sand.
Nach Umbau von anderen
Fußrasten und anderem Lenker auf absolut neuer Strecke gaben mir
die Dunlop-Reifen (wo ich doch bislang nur Michelin-Reifen
gefahren habe) den Rest. Es klappte nichts mehr - und das auch
noch alleine.
Für die nächsten Rennen am
Nürburgring baute ich mein Motorrad wieder so zurück, wie es zu
Beginn war und beendete das 3. Rennen am 28. Mai 2000 mit Platz 10
und das 4. Rennen am 3. Juni 2000 sogar mit dem 9. Platz.
Mit meinen bisherigen
Ergebnissen voll zufrieden habe ich den Sturz in Oschersleben gut
verarbeitet.
"Mal ganz vorne dabei
zu sein, das wär's doch" stichelte mein Bruder Hardy mich
an. Ich sollte doch den "Hahn" mal richtig festhalten.
Ich selbst redete mich raus und behauptete, dass meine Honda
fahrwerks- und leistungsmäßig unterlegen sei.
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5
Tage vor dem nächsten Lauf in Hockenheim präsentierte mir mein
Bruder die neue Yamaha R6 und sagte, dass es jetzt wohl keine
Ausreden mehr gäbe.
Die Zeit das neue Moped fertig zu bekommen war knapp. So stand ich
am 25. Juni 2000 in Hockenheim und sollte wieder mit anderen
Reifen starten (diesmal mit Metzeler). Das ganze unter
Erfolgsdruck und zu allem Überfluss bei Regen in der
Dauerprüfung und teilweiser nasser, teilweise trockener
Streckenverhältnissen im Sprint.
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Vom
10. Startplatz startend und einen üblen Verbremser in der ersten Schikane
war ich ziemlich weit hinten; kam aber mit den wechselnden
Streckenverhältnissen gut klar und konnte bis zum 2. Platz
vorfahren.
Alle waren Happy!!!
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Beim
6. Lauf am 23. Juli 2000 fing auf dem Nürburgring alles super an.
Als (mittlerweile) 7. in der Meisterschaft startete ich aus der
zweiten Startreihe und kämpfte um den zweiten Platz. In der
letzten Runde - an zweiter Stelle liegend - stürzte ich beim
Anbremsen vor dem Castrol-S übers Vorderrad und überschlug mich
mehrmals. Das Motorrad hatte leider ganz schön was abbekommen. |
| Es
blieb nur eine Woche Zeit bis zum letzten Lauf dieser Klasse; aber
wir bauten die R6 wieder auf. Zur Überraschung aller Mitstreiter
waren wir am 30. Juli 2000 auf dem Nürburgring wieder startklar.
Dem Sturz zum trotz - alles kein Problem - und ich fuhr auf den 3.
Platz.
Endstand in der
Meisterschaft - Rang 7.
Die Saison 2000 beendete ich
am 16. September 2000 auf Dahlemer-Binz. Bei strömendem
Regen erreichte ich im Training Platz 11, das Rennen jedoch konnte
ich als zweiter beenden. |
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